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Mini Diary: Mein Kurzurlaub in Leipzig

13. März 2017

Meine Urlaubswoche Ende Februar habe ich nicht nur genutzt, um einige notwendige Dinge wie Zahnarztbesuche und Entrümpelungsaktionen in der Wohnung zu erledigen, sondern auch um mir eine kleine Auszeit zu gönnen. So ging es für mich und den Liebsten für 3 Tage nach Leipzig. Jeder der mich ein bisschen kennt weiß: ich lieeeebbeee diese Stadt. Sie wirkt auf mich wie eine Aufladestation. Wenn ich dort bin, fühle ich mich glücklich und frei. Das schafft kaum ein anderer Ort so wie Leipzig. Dabei kann ich schwer beschreiben, woran das liegt. Vielleicht an der Freundlichkeit der Leipziger oder an der Kreativität die über allem zu schweben scheint. Ich weiß es nicht, nehme diesen Zustand aber glücklich hin und freue mich auf jeden Besuch meiner Lieblingsstadt. Für euch habe ich heute ein kleines Tagebuch dieser 3 Tage niedergeschrieben. Enjoy it!!!

Day 1:  Nach einem späten Frühstück geht es kurz nach Mittag los. Wir setzen uns ins Auto und mit jedem Meter dem wir Leipzig näher kommen wird meine Vorfreude größer und mein Herz leichter. 15.00Uhr: Die Sonne scheint uns warm ins Gesicht als wir in Markkleeberg bei Brot & Kees ankommen. Hier habe ich uns eine kleine, wunderhübsche Ferienwohnung gebucht. Nachdem wir unseren Koffer im Zimmer abgestellt und den Ausblick von unserem Balkon lange genug bewundert haben geht es zurück ins darunter gelegene Café. Die hausgemachten Kuchen in der Theke sehen köstlich aus und ich kann mich kaum entscheiden. Schließlich landet ein großes Stück Butterkuchen mit Walnüssen auf meinem Teller. Dazu trinke ich eine heiße Zimt-Honig-Schokolade. Mhmmmm, schmeckt das gut. 16.00Uhr: Am Himmel sind einige dunkle Wolken aufgezogen. Wir wagen uns trotzdem nach draußen und spazieren zum Cospudner See. Glücklicherweise haben wir den Regenschirm dabei, denn wir sind noch nicht lange unterwegs, als es zu regnen beginnt. 19.00Uhr: Zum Essen gehen wir Abends in ein kleines Gasthaus das sich im Rathaus von Markkleeberg befindet. Ich fühle mich etwas fehl am Platz und das Essen schmeckt mir auch nur mäßig gut. Deswegen bleiben wir auch nicht lange. Zurück in unserer Ferienwohnung springe ich sofort unter die Dusche und anschließend ins Bett. Dort wartet eine große Tasse Tee und ein neues Buch auf mich. Happy Sarah.

Day 2: 10.00Uhr: Die vergangene Nacht habe ich leider (wie fast immer in fremden Betten) nicht besonders gut geschlafen. Dementsprechend bin ich recht müde, freue mich aber auf das tolle Frühstücksbuffet. Dort angekommen werde ich nicht entdäuscht. Brötchen, Eier, Obst, alles was zu einem guten Frühstück gehört, super frisch und teilweise in Bioqualität. Wir schlemmen uns eine Stunde lang durch all die Köstlichkeiten und ich schwebe im Frühstücksglück.

11.00Uhr: Nach diesem herrlich ausgedehnten Frühstück soll es nun endlich nach Leipzig gehen. Auf dem Weg zum Auto fotografiere ich die ersten Schneeglöckchen und werde dabei von einem Gärtner beobachtet der mich daraufhin anspricht und mir den Tipp gibt wo im angrenzenden Park noch mehr davon wachsen. Hach, diese Leipziger sind wirklich freundlich! Ich bedanke mich und wir drehen eine spontane Runde durch den Keeschen Park, wo ich unzählige Frühjahrsblüher finde und glücklich fotoknipsend auf der Wiese herum hüpfe.

12.00Uhr: Nun geht es aber wirklich in die Stadt. Wir finden einen Parkplatz auf dem obersten Deck eines Parkhauses, Yay!!! Erster Stopp: Wohnmacher. Ich liebe diesen Laden und schaue wenn möglich bei jedem Leipzigbesuch vorbei. Hier gibt es die schönsten Dinge von Räder, Bloomingville, House Doctor, HEY, IB Laursen und so vielen mehr. Ich verliebe mich entgültig in die Federlampe von Vita und außerdem in einen goldenen Couchtisch von Zuiver. Danach geht es zu „Handbrotzeit“. Ich bin zwar immer noch reichlich satt von unserem Frühstück, nehme aber trotzdem ein Handbrot mit Schinken und Käse und eine Rharbarerlimonade. Schmeckt beides köstlich, nur leider schafft mein voller Magen nicht mehr als die Hälfte des Handbrotes. Nicht schlimm, den Rest lasse ich mir einfach von der netten Bedienung einpacken.

14.00Uhr: Wir schlendern weiter. Mein Freund möchte in einen DDR-Laden. Ich finde bei Zara einen rosafarbenen Regenmantel und bei Maison du Monde möchte ich am liebsten alles mitnehmen (wo ist der Lieferwagen der mir das alles nach Hause bringt?!). Eine kleine Kaffeepause lässt uns wieder Kraft tanken ehe es weiter geht.

19.00Uhr: Es ist schon dunkel als uns wieder der Hunger plagt. Wir essen bei einem Italiener auf der Nikolaistraße Spaghetti Bolognese und Crème Brûlée. Danach schlendern wir mit kugelrunden Bäuchen durch Leipzigs Straßen. Hach, wenn es nur immer so wäre.

Day 3: 10.00Uhr: Ich bin etwas traurig das wir heute schon wieder unsere Koffer packen müssen und genieße unser Frühstück dafür umso mehr. Nachdem wir alles im Auto verstaut haben beenden wir unseren Kurzurlaub mit einem langen Spaziergang. Der Tag heute ist frühlingshaft mild. Wir spazieren vorbei an einer Gartenanlage, umrunden einen kleinen Waldsee und lassen uns am Cospudner See den Wind durch unser Haar pusten. 12.00Uhr: Ich verdrücke innerlich ein Tränchen, als wir den See hinter uns lassen und schließlich in unser Auto steigen und plane während unserer Rückfahrt heimlich schon den nächsten Leipzigbesuch.

Große Leipzigvermissung!!! #leipzig #lieblingsort

Ein Beitrag geteilt von Sarah|Bloggerin|Sachsen (@ohhappymay.de) am

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  1. Leipzig ist wirklich schön. Ich bin auch jedes Mal gerne dort, am Augustusplatz in der City, am Hbf wo man auch super shoppen kann und tolle Restaurants hat Leipzig auch zu bieten 😉 Der Cospudener See wie schön, da war ich bislang nur einmal, im Sommer ist es dort unglaublich toll und von dort aus kann man auch das Belantis sehen. Den Zoo kann ich Dir auch empfehlen 😉
    Liebe Grüße

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