Kartoffelcurry – Das easy peasy Wohlfühlgericht.

 

Dieses Curry hat bei uns gerade großes Potenzial zum Lieblingsgericht! Warum? Ich kann es ohne nachzudenken kochen. Es lässt sich easy abwandeln, je nach dem wozu wir Lust haben und was der Kühlschrank gerade so hergibt. UND… (das ist bei vielen von mir heiß geliebten Gerichten oft ein Problem!) es schmeckt sogar dem Freund! Okay, die Erbsen lässt er jedes Mal mit leicht vorwurfsvollem Blick liegen…

Außerdem ist es vollgepackt mit Superfoods:

Das Kokosöl. Der hohe Gehalt an mittel-und kurzkettigen Fettsäuren trägt nicht zur Bildung von Fettgewebe bei sondernd wird während der Verdauung direkt in Energie umgewandelt. Kokosöl wird also gleich verbrannt und liefert ganz viel Energie. Super oder?! Und es duftet so himmlich während man das Hähnchenfleisch darin anbrät.

Kresse strotzt nur so vor Mineralstoffen und punktet mit viel Sulforaphan, ein Pflanzenstoff der dabei hilft schlechtes Köperfett in gutes umzuwandeln, damit es dem Körper zur Energiewinnung bereit steht.

Die Bitterstoffe des Kurkumas regen die Fettverbrennung an und fördern den Gallenfluss, was eine der Hauptaufgaben der Leber ist. So unterstützt es den Abtransport von Gift- und Schadstoffen.

 

Darum liebe ich dieses Kartoffelcurry. Es ist easy peasy & ziemlich schnell auf dem Teller, suuuuper lecker und steckt voller Zutaten die dem Körper gut tun und mein Ziel mich gesünder zu ernähren unterstützen.

 

Das Rezept

Zutaten für 2 Personen:

1 kg Hühnerschenkel

1 Bund Suppengemüse (geputzt, gewaschen und in größere Stücke geschnitten)

3 Thymianzweige

200 g Kartoffeln

4 Lauchzwiebeln

2 EL Kokosöl

2 TL Curry

2 TL Kurkuma

200 ml Sahne

Salz & Pfeffer

4 EL Zitronensaft

300 g TK-Erbsen

40 g Kresse oder andere Sprossen

Optional:

1 noch leicht grüne Banane

50 g Blattspinat

Kokosmilch anstatt der Sahne (Diese Wahl wäre besser für die Figur, Schlagsahne hat nämlich fast 90 Kalorien mehr!)

Zubereitung:

Bereits einige Stunden vor der eigentlichen Zubereitung die Hühnerbrühe und das Fleisch vorbereiten. Bringt dafür  ca. 2,5 Liter Wasser zum kochen, gebt Salz, Pfeffer & Thymianzweige dazu und kocht die Hühnerschenkel und das vorbereitete Suppengemüse darin bei geringer Hitze ca. 3-4 Stunden. Fleisch und Suppengemüse nach 2 Stunden herausnehmen und die Brühe noch etwa 30% einreduzieren lassen. Das Fleisch vom Knochen lösen und beiseite stellen.

Die Kartoffeln schälen, würfeln und in kochendem Wasser ca. 10 Minuten garen. Währenddessen die gewaschenen Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Dann die Kartoffeln abgießen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin ca. 5 Minuten rundherum kräftig anbraten, mit Curry und Kurkuma würzen und nochmals kurz anrösten.

Die Lauchzwiebeln dazugeben, nach 5 Minuten mit 300ml der selbstgemachten Hühnerbrühe & Sahne ablöschen. Anschließend die Kartoffeln zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer & Zitronensaft abschmecken. Ca. 1 Minute vor Ende der Garzeit die Erbsen, wer möchte außerdem die Banane und Blattspinat zugeben. Die Kresse waschen und trocken schütteln. Das Curry anrichten und mit Kresse bestreuen.

 

Übrigens: Wem das Herstellen der Hühnerbrühe zu umständlich ist, der kann auch auf einen fertigen Hühnerfond und Hähnchenfilet zurückgreifen.

Wer sich allerdings die Mühe machen mag, hat am Ende sogar noch einiges an Hühnerbrühe übrig. Die lässt sich super in Einmachgläsern aufbewahren und für andere Gerichte weiter verwenden. Einfach heiß in saubere Gläser eingefüllt hält sie sich bis zu 3 Monaten.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und eine wunderbare Woche!

Eure Sarah

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